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29 | August | 2013

Mit Sigma Equipment unterwegs bei der Eurobasketball 2013

Autor: uliphoto.de

Ich hatte dieses Jahr die Gelegenheit, die Rollstuhlbasketball Europameisterschaft in Frankfurt als offizieller Fotograf zu begleiten. das heißt: Offizielle Akkreditierung, Access all areas, eigener fester Platz im Media Center, 12-14 stündige Arbeitstage und viel Rennerei...

mit dabei an Equipment:

Sigma 70-200 1:2,8 APO DG HSM Sigma 70-200 1:2,8 APO DG Macro HSM Sigma 12-24 1:4,5-5,6 II DG HSM Sigma 1:2,8 15mm EX DG Fisheye

Nikon 28-70 2,8 Nikon Speedlights Nikon D3 Nikon D 200 als Backup

Das Nikon 28-70 hab ich gleich am ersten Tag beim Besuch des Bundespräsidenten runtergeschmissen so das es für den Rest der Veranstaltung ausfiel.

Das alte Sigma 70-200 1:2,8 APO DG Macro HSM ist eigentlich mein Standart Sportobjektiv. Umso gespannter war ich auf die neue Ausgabe (Sigma 70-200 1:2,8 APO DG HSM). Zunächst mal war ich irritiert- warum muss ich den Zoom jetzt andersrum drehen? Warum das so ist konnte mir niemand sagen, aber nach etwas eingewöhnen war das kein Problem. Wie erwartet machten die Sigma Linsen einen soliden Eindruck und die mitunter unsanfte Behandlung im Gedränge machte Ihnen nichts aus. Immerhin konnte ich es diesmal vermeiden, Objektive durch fehlgeleitete Basketbälle abzuschreiben. Ansonsten? 70-200 ist meine favorisierte Brennweite für Sport- wenn man zwischen 2 und 8 Meter nah rankommt. Mit Akkreditierung kein Problem. Fokussierung flott, Farben Okay (Frankfurter Eissporthalle = Kunstlicht, da sollte man keine Wunder erwarten) Schärfe- Soweit okay (ISO 3200 ist nicht grade optimal zum Beurteilen der Objektivleistung...)

Das Sigma 12-24 1:4,5-5,6 II DG HSM war überwiegend nach dem Abpfiff, Mannschaftsbildern und bei Promis im Einsatz. Soweit unauffällig gut. Bei 12mm werden Personen am Bildrand stark verzerrt- das ist halt so mit der Optik, aber das lässt sich vermeiden. Okay, es ist kein 2,8er Objektiv, aber mit einer derartigen Brennweite lässt sich auch1/60 locker aus der Hand halten. Zudem macht es einen sehr soliden Eindruck (wichtig im harten Alltag) und für ca. 700€ ist das ein faires Angebot. Die ungewöhnliche \\\"Bedeckelung\\\" hatte ich schon mal angesprochen- ich weiß immer noch nicht warum das Teil einen Ring und einen Deckel hat aber- was solls. Mit dem Sigma 70-200 1:2,8 APO DG HSM war diese Linse eigentlich immer am Mann und wir haben in den 10 Tagen über 35.000 Bilder produziert, täglich mehrere bebilderte Presseerklärungen rausgegeben etc...

Das Sigma 1:2,8 15mm EX DG Fisheye war eigentlich nur 3x im Einsatz: Um in einer ansonsten öden Sporthalle das Rollstuhlbasketball Juniorencamp Actionmäßig zu shooten (wann hat man schon mal die Möglichkeit RBB so nah zu fotografieren) beim Wheelchair Skating Shoot mit David Lebuser (bekommt nen eigenen Artikel) um im VIP Zelt bei der Abschlussparty. Ich mag Fisheye Objektive weil man damit so unglaublich nah im Geschehen sein kann und trotzdem das Umfeld mitbekommt. Allerdings läuft sich der Effekt mit der Zeit auch tot...

Zur Schärfe kann ich hier mal wieder nix sagen- Eurobasketball war Verastaltungsfotografie- Available Light bei hohen ISO Werten...

Brennweite: 122mmBlende: 3,2Zeit: 1/400ISO: 3200Objektiv/Kamera: SIGMA EX 70-200 mm, 2,8 DG OS

Brennweite: 170mmBlende: 2,8Zeit: 1/320secISO: 3200Objektiv/Kamera: SIGMA EX 70-200 mm, 2,8 DG OS

Wichtig bei Aufnahmen mit Bühnenlicht:

Frühzeitig vor Ort sein um sich mit Veranstalter und Sicherheitskräften abzusprechen. Wenn möglich natürlich Zugang mittels Akkreditierung sichern. Von den Zuschauerplätzen hat man oft nicht den optimalen Standpunkt.

Manuelle Belichtungseinstellung: Dunkler Bühnenhintergrund oder helle Scheinwerfer führen zu Fehlbelichtungen im Automatikmodus. Kontrolle über das Histogramm! Vorsicht bei Lasershows- ein Laserstrahl direkt ins Objektiv kann den Sensor zerstören oder beschädigen (das Auge übriges auch...).

Brennweite: 85mmBlende: 3,5Zeit: 1/400ISO: 3200Objektiv/Kamera: SIGMA EX 70-200 mm, 2,8 DG OS

Bei schnellen Vorgängen, zum Beispiel eben Sport ist die Serienbildfunktion das Mittel der Wahl. Damit dokumentiere ich so schnell es die Kamera schafft Bewegungsabläufe. In der Nachbearbeitung kann ich dann das beste Bild aussuchen oder Serien zusammenbauen. Da sich das Licht in der Halle nicht ändert brauche ich nur einmal die Belichtungseinstellung und den Weißabgleich festzulegen.