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15 | August | 2013

Vollmond fotografieren

Autor: uliphoto.de

Vollmond ist immer eine gute Gelegenheit für Fotos... Auch wenn ich gar nicht wirklich weg war. Diesmal im Einsatz: SIGMA SD 1 Merrill 120-300mm F2,8 DG OS HSM [S]

Eigentlich ist es garnicht soo schwer.

Man braucht: • Eine Kamera (natürlich hilft hier eine hohe Auflösung) • Teleobjektiv (möglichst lange Brennweite, ob große Anfangsöffnung ist hier nicht ganz so wichtig) • ein wirklich solides Stativ

Erster Punkt: Der Mond ist heller als man denkt.

1/20 sec reichten hier bei ISO 200 völlig aus, um eine scharfe Abbildung zu erreichen. Es gibt noch einen Grund, die Belichtungszeit nicht zu lange zu wählen: Die Bewegung des Mondes. Ist die Zeit zu lang wird der Mond elliptisch und die Strukturen auf der Oberfläche verschwimmen. Die Wolken auf diesem Bild waren nicht etwa ein Glücksfall sondern das Ergebnis von über einer Stunde warten und immer wieder fotografieren. Alsoo: Zeit mitbringen. Speziell mit einem schweren Teleobjektiv ist ein solides Stativ absolut wichtig. Also: Kein >50€ Schnäppchen benutzen sondern ein solides Profi Stativ mit einer Tragkraft von min. 10 kg. Je solider das Stativ, desto weniger nimmt es Wackler aus der Umgebung auf.

Um den Wackelimpuls beim Auslösen zu umgehen- Fernauslöser oder Selbstauslöser benutzen. Schwierige Lichtsituationen wie diese bearbeite ich im RAW Format mit der Sigma Photo Pro Software nach. Speziell der Regler X3F Fill Light tut hier gute Dienste.

Brennweite: 300mmBlende: 5Zeit: 1/20ISO: 200Objektiv/Kamera: SIGMA 120-300 mm, 2,8 DG OS HSM