Blog: Blog der SIGMA Our World Tour 2011/2012

03 | Mai | 2012

Ein Tag im Outback...

Autor: OWT-Reisereporter

"Nein, für heute werden keine Touren mehr angeboten. Aber das Wetter ist sowieso nicht so gut, um Fotos zu machen, es ist bewölkt..." sagt die Dame hinter dem Tresen mit einem Schulterzucken. Gerade der bewölkte Himmel kann dem Foto etwas mehr Dramatik verleihen, denke ich im Stillen und versuche hektisch einen Leihwagen aufzutreiben. Eine halbe Stunde später bin ich auch schon auf dem Weg. Roter Staub wirbelt auf, während ich mit 100 Sachen über die Straße fahre. Vor zwei Stunden bin ich erst gelandet und nun befinde mich auf dem Weg zum "Ayers Rock" oder auch "Uluru", wie er seit Anfang der 90er Jahre von den Einheimischen Aborigines genannt wird. Kurz vor Sonnenuntergang finde ich endlich eine passende Location. Licht und Wolken sind perfekt, der Stress hat sich gelohnt.

Ayers Rock N°1

Kamera: SIGMA SD1 Merrill, Objektiv: SIGMA 10-20mm F3,5 EX HSM - 13mm, ISO100, f/8.0, 1/25s.

Am nächsten Morgen mache ich mich schon sehr früh auf den Weg, um den ca. 500 Millionen Jahre alten, roten Felsen zum Sonnenaufgang, von der anderen Seite zu fotografieren. Langsam verdrängen die ersten Sonnenstrahlen die schwarze Nacht und die Stimmung ist mystisch, denn laut Legenden der Aborigines führen alle Traumzeitreisen zum "Uluru" und enden dort.

Ayers Rock Sonnenaufgang

Kamera: SIGMA SD1 Merrill, Objektiv: SIGMA 10-20mm F3,5 EX HSM - 17mm, ISO100, f/9.0, 1,3s.

Als die Sonne vollends aufgegangen ist, fahre ich näher an den "Uluru" heran. Kurze Zeit später habe ich ihn erreicht. Warnschilder weisen darauf hin, den "Ayers Rock" nicht zu besteigen, da es lebensgefährlich ist. 35 Personen haben diesen Versuch bisher schon mit dem Leben bezahlt. Zusätzlich bitten die Aborigines darum, ihre heilige Stätte aus mythischen Gründen nicht zu betreten. Trotz alledem gibt es immer wieder leichtsinnige Touristen, die meinen, den wirklich steilen Berg zu Fuß bezwingen zu müssen. Sie halten sich nur an einem Seil fest, ansonsten sind sie ungesichert. In Deutschland wäre so etwas undenkbar.

Ayers Rock Besteigung

Kamera: SIGMA SD1 Merrill, Objektiv: SIGMA 18-200mm F3,5-6,3 DC OS HSM - 200mm, ISO100, f/6.3, 1/800s.

Kopfschüttelnd gehe ich weiter, um mir den roten Felsen von unten anzuschauen. Er ist wirklich fantastisch. Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieser rote Stein, der erst im Jahr 1873 von dem Abenteurer William Goss entdeckt wurde, so in den Bann ziehen kann.

Ayers Rock N°4

Kamera: SIGMA SD1 Merrill, Objektiv: SIGMA 10-20mm F3,5 EX HSM - 20mm, ISO100, f/3.5, 1/160s.

Anschließend mache ich einen Ausflug zum 30 Kilometer entfernten "Olga Felsen". Er ist zwar über eine unterirdische Gesteinsschicht mit dem "Ayers Rock" verbunden, aber leider nicht so bekannt.

Ayers Rock Olgas

Kamera: SIGMA SD1 Merrill, Objektiv: SIGMA 10-20mm F3,5 EX HSM - 13mm, ISO100, f/5.0, 1/250s.

Meinen letzten Abend im Outback widme ich noch einmal dem Sonnenuntergang am "Uluru". Diesmal findet sich keine Wolke am Himmel, trotzdem hat auch diese Stimmung etwas reizvolles, wie ich finde.

Ayers Rock N°3

Kamera: SIGMA SD1 Merrill, Objektiv: SIGMA 10-20mm F3,5 EX HSM - 14mm, ISO100, f/6.3, 4s.

Am folgenden Tag heißt es auch schon wieder Abschied nehmen vom Outback und den Mythen um den "Heiligen Berg". Auf dem Weg zum Flughafen schaue ich ein letztes Mal wehmütig in den Rückspiegel...

Ayers Rock N°2

Kamera: SIGMA SD1 Merrill, Objektiv: SIGMA 24-70mm F2,8 EX DG HSM - 33mm, ISO100, f/4.5, 1/1000s.

OWT-Reise