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16 | Dezember | 2013

" Besinnliche Weihnacht oder wie der Festbraten nicht zum Streßfaktor wird"!

Autor: Powerfoto

Jetzt ist sie wieder da, die kalte Jahreszeit. Eisblumen bilden sich an den Fenstern und das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Ende des Jahres sollte es eigentlich ruhiger und besinnlicher zugehen. Stattdessen ist Stress und Hektik angesagt und wir kommen nicht zur Ruhe. Auf Arbeit müssen noch die letzten Aufträge erledigt werden. Eine Weihnachtsfeier jagt die Andere. Ob im Verein, der Gemeinde, Schule oder auf Arbeit überall soll man erscheinen. Ja auch Einkäufe fürs Fest oder als Geschenke sollen noch getätigt werden. Aber müssen wir wirklich alles kaufen, was die Werbung uns vorgaugelt? Wer da nicht genervt ist, hat ein dickes Fell!

Nun will die Familie auch noch den Weihnachtsmarkt besuchen! Erst die Suche nach dem Parkplatzund dann das Gedränge. Da landet auch so mancher Senf auf der Jacke. Damit er sich auch gut verteilt, wird gleich noch der Glühwein hinterhergegossen. Schöne Bescherung?!

Ich halte es dieses Jahr einmal anders und lasse vieles an mir vorbeirauschen. So gibt es Spaziergänge am Abend durch die Ortschaft. Ich betrachte mir die Beleuchtung der Häuser und mache so manches Foto. Nehmen Sie doch noch ne Thermoskanne und ein paar Pfefferkuchen mit!!! Was in der Kanne ist, überlasse ich jedem selbst. Ihr „Liebstes“ Stück darf natürlich nicht fehlen. Plätze zum Verweilen finden sich bestimmt. Das entspannt ungemein und macht frei im Kopf.

Weihnachtsgeschenke fallen diesmal auch etwas keiner aus. Da wir etliche Feierlichkeiten im Jahr hatten, gibt’s zur Erinnerung für jeden ein Fotobuch. Ist nicht so teuer, kostet bloß einige Zeit. Meine Tochter hat aus Liedblättern Engel gebastelt. Die gibt’s noch obendrein. Die Großeltern wird’s freuen.

Ach ja, der Festtagsbraten. Wieviel Zeit wird da in der Küche verbracht. Stundenlange Vorbereitung und im Nu ist alles verputzt. Die Frauen tun mir echt leid. Nix da, dieses Jahr sind die Männer dran!!! Nur keine Scheu, Sie haben sogar noch Zeit übrig. Also, man nehme ein Federvieh (natürlich gerupft) und lege es in einen Bräter. Bestreue es mit etwas Dreck (Pfeffer) und lege einen schönen Zweig Heu (Beifuß) bei. Jetzt wird es mit heißem Salzwasser übergossen, bis die Pfanne ¾ voll ist.(Pro Liter Wasser einen mäßig gehäuften Esslöffel Salz). Schaut mal, wie sich die Haut zusammenzieht!!! Nun den Deckel drauf und ab in die vorgeheizte Sauna (Backofen ca. 180 Grad Umluft). Ja wie war das gleich mit der Zeit? Äh, ich glaube pro Kilo Vieh eine Stunde. Da ich nun aber nicht weiß, was Euer Tier wiegt, müsst Ihr mal rechnen. Also bei 4 Kilo 4 Stunden oder so. Wer es nun aber schön knusprig mag, der solle nach Zeitablauf das Tier aus der Pfanne befreien und es auf einem Blech oder so noch mal im Backofen ca.3/4 Stunde übergrillen. Fertsch . Wann nun das Tier im Ofen landen muss, ist aber im Voraus zu berechnen!!!!!!!!! Guten Appetit. Wir hatten aber doch eine Zeit übersprungen, in der sich das Getier im Ofen badet. Nun, Freizeit oder andere Vorbereitungen für Klöße o.ä. Lasst der Fantasie freien Lauf!

Für den Fall, das es geschmeckt hat und man in der gewonnen Freizeit etwas zur Ruhe gekommen ist, nehmen Sie diese Besinnlichkeit noch mit ins neue Jahr. Die Weihnachtszeit geht noch bis zum 2.Februar. Wir müssen also nicht schon Mitte Januar das Osterzeugs kaufen. Es wird genügend da sein, das es für alle reicht. In diesem Sinne eine „Besinnliche Weihnachtszeit“ .